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Turmbesteigung Rathaus Neukölln


Bei einer Führung durch das Gebäude mit anschließender Turmbesteigung hatten Mitglieder des Heimatvereins Köpenick und weitere Gäste Gelegenheit, das geschichtsträchtige Rathaus Neukölln kennen zu lernen.
Vom Turm bot sich eine imposante Fernsicht über weite Teile Berlins, die von den Müggelbergen bis zum Teufelsberg reichte.

Das Rathaus, 1905-09 errichtet, fällt durch den hohen, stadtbildprägenden Turmbau auf. "Rieke uff'n Rathausturm" wird die auf dem 68 Meter hohen Turm als Windfahne angebrachte Glücksgöttin Fortuna im Volksmund genannt. Eine weitere Besonderheit besteht in der optischen und funktionalen Gliederung des Gebäudekomplexes in zwei Teile: Verwaltung und Büros sind in den schlichten Flügeln entlang der Erkstraße untergebracht, während sich das eigentliche Rathaus in repräsentativer Lage an der Karl-Marx-Straße befindet. Seiner Nutzung entsprechend lagen hier die Sitzungssäle sowie der Saal des Bürgermeisters. Diese Konzeption des Stadtbaurates Kiehl, die Repräsentations- und Verwaltungsgebäude in unterschiedlichen Gebäudeteilen unterzubringen, war für die damalige Zeit eine Neuheit. Der Verwaltungsteil wurde von Kiehl in den Jahren 1910-12 erweitert. 1950 und 1952-53 erfolgten weitere Anbauten durch Hans Eichler bzw. Hans Freese.


Brunnen vor dem Rathaus Neukölln

Turm des Neuköllner Rathauses

Dr. Kurt Wernicke, Frank Theves mit Begleitung und Thilo-Dietmar Böhm (v.l.n.r.)
blicken sich interessiert im Eingangsbereich des Rathauses um

Eingangsbereich mit Neuköllner Wappen und jenen der Partnerstädte

Dr. Kurt Wernicke genießt die grandiose Aussicht vom Rathausturm

Weitere Impressionen vom Neuköllner Rathausturm:





Heimatverein Köpenick e.V. 2018
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