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Erinnerung Wilhelm Spindler


In der Gaststätte "Zur Tankstelle" erinnerte Dr. Kurt Wernicke vor einem zahlreich erschienenen Publikum an den Wäscherei- und Färbereiunternehmer Wilhelm Spindler (08.04.1810 - 28.04.1873) anlässlich seines 200. Geburtstags. Eng verbunden mit dem Namen ist auch die heutige Ortslage Spindlersfeld, die ihr Entstehen der Gründung eines großen Zweigwerkes der Firma W. Spindler auf der Köpenicker Feldmark zu verdanken hat.
Parallel zum Bau der Großwäscherei errichtete die Firma auch eine Arbeitersiedlung mit Gebäuden in der Mentzelstraße (vier Gebäude von 1873, eins von 1875) und in der Färberstraße (zwei Gebäude von 1887), den sogenannten Spindlerbauten. Dort fanden bis zu 50 Arbeiterfamilien preiswerte Wohnungen direkt in der Nähe der Fabrik. Die Arbeitersiedlung war die erste in Berlin, die durch ein Industrieunternehmen angelegt wurde. Heute stehen die Spindlerbauten unter Denkmalschutz und sind von neueren Bauten hauptsächlich aus den 1950er Jahren umschlossen.


Jubilar Wilhelm Spindler auf einem alten Foto

Blick ins Auditorium: Harry Treptau, Heinrich Langmaack, Rolf Büttner (v.l.n.r., hinten am Tisch), Dr. Helgunde und
Dr. Bernhard Henschel (links am vorderen Tisch) sowie Gerd Richter (rechts am Tisch)

Martin Küster (links) verfolgt ebenfalls den Vortrag

Dr. Kurt Wernicke (rechts) bei seinen Ausführungen zu Ehren Wilhelm Spindlers

Günter und Dr. Barbara Schwantes (hinten links am vorderen Tisch) vom Heimatverein Köpenick und
Roland Wenke, Vorsitzender vom Traditionsverein Hauptmann von Cöpenick (dahinter stehend)
gehörten ebenfalls zu den Zuhörern

Aribert Giesche und Schriftführerin Christiane Hartmann-Kraatz (links im Bild) ließen sich
den frischen Kuchen schmecken

Heimatverein Köpenick e.V. 2018
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