Direkt zum Seiteninhalt
Erinnerung an die Opfer des Kapp-Putsches


An die Ereignisse des Kapp-Putsches vor 90 Jahren und an deren Opfer in Köpenick erinnerte der Heimatverein in zwei Veranstaltungen. Vormittags schilderte Dr. Kurt Wernicke vor dem Gedenkstein auf dem Futranplatz das Schicksal des Köpenicker Stadtverordneten Alexander Futran (18.08.1879 - 21.03.1920), der den Widerstand gegen den Kapp-Putsch organisierte und die Leitung des Köpenicker Verteidigungskomitees übernahm, das die Einheiten der Reichswehr, die über Köpenick nach Berlin zur Unterstützung der putschenden Freikorps marschieren wollten, zurückschlug. Nach einem fingierten Telefonanruf am 19. März, der Putsch sei erledigt, traf er die Anordnung, die Bürgerwehr aufzulösen. Futran wurde am Abend des 20. März 1920 vom Standgericht der Reichswehr zum Tode verurteilt und sofort erschossen.


Am Nachmittag erinnerte der Vereinsvorsitzende Stefan Förster gemeinsam mit der Vorsitzenden des Ortsvereins Grünau, Minka Dott, vor dem Gedenkstein an die Opfer des Kapp-Putsches am S-Bahnhof Grünau an die damaligen Ereignisse. Im Namen des Bezirksverordnetenvorstehers Siegfried Stock legte Stefan Förster - wie schon auf dem Futranplatz - auch hier einen Kranz nieder.


Gedenkstein zur Erinnerung an Alexander Futran auf dem Futranplatz

Dr. Kurt Wernicke (vorn) bei seiner Ansprache, Harry Treptau, Hartmut Kurschat und der
stv. Vereinsvorsitzende Oliver Igel (v.l.n.r.) hören ihm zu

Martin Küster (vorn) und Frank Theves (bunter Schirm) vom Heimatverein Köpenick sind ebenfalls
unter den Anwesenden

Trotz starken Regens nahmen zahlreiche Köpenicker an der Veranstaltung teil

Dr. Kurt Wernicke während seiner Ansprache vor dem Futran-Denkmal

Oliver Igel, Harry Treptau und Hartmut Kurschat (v.l.n.r.) hören den Ausführungen von Dr. Kurt Wernicke zu

Gedenkstein am S-Bahnhof Grünau mit Blumengebinde des Bezirksverordnetenvorstehers

Blick ins Publikum, darunter Mechthild Schultze (2.v.r.) vom Ortsverein Grünau

Minka Dott, Vorsitzende des Ortsvereins Grünau, erinnert neben Stefan Förster an die Ereignisse vor
90 Jahren, unter den Zuhörern ist Martin Küster (4.v.l.) vom Heimatverein Köpenick


Heimatverein Köpenick e.V. 2018
Zurück zum Seiteninhalt