Einweihung Gefallenendenkmal - Heimatverein Köpenick e.V.

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Einweihung Gefallenendenkmal


Bezirksbürgermeister Oliver Igel weihte im Beisein von Rahnsdorfer Bürgern, dem Heimatvereinsvorsitzenden Stefan Förster und den verantwortlichen Mitarbeiterinnen aus dem Bezirksamt das frisch restaurierte Gefallenendenkmal auf dem Rahnsdorfer Schonungsberg ein. Während der Zeremonie erhielt er von Steinmetz Roland Riesenberg die wiedergefundene Grundsteinschatulle von 1927 überreicht, die Igel zur Dokumentation und Auswertung noch am gleichen Tag dem Museum Köpenick übergab.

Errichtet wurde der Obelisk aus Rüdersdorfer Kalkstein um an die Rahnsdorfer zu erinnern, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten. Auftraggeber war der Militärverein Rahnsdorf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal umgestaltet und zur Erinnerungsstätte für die Opfer von Faschismus und Krieg. Die Namen der einzelnen Kriegsgefallenen entfernte man damals.

Den Anstoß für die Restaurierung des Gefallenendenkmals gab der heutige Bezirksbürgermeister im Jahr 2004 als Bezirksverordneter. "Das Denkmal befand sich schon seit Jahrzehnten in einem schlechten Zustand, eine Birke wucherte aus den Spalten zwischen den Steinen nach oben. Deshalb hatte ich vor acht Jahren in der BVV den Antrag gestellt, das Denkmal zu restaurieren", erinnert sich Oliver Igel. "Es gibt sonst nirgends in Berlin eine so ansprechende Gedenkstätte, die an die Opfer beider Weltkriege erinnert", so der Bürgermeister. Finanziert wurden die Restaurierungskosten von rund 65.000 Euro aus der baulichen Unterhaltung Hoch des Bezirksamts.



Bezirksbürgermeister Oliver Igel (Mitte) neben Lokalreporter Ralf Drescher und dem Vorsitzenden des Vereins
"Bürger für Rahnsdorf", Gion Voges


Steinmetz Roland Riesenberg mit der Grundsteinschatulle von 1927


Oliver Igel und Gion Voges betrachten den historischen Fund


Bezirksbürgermeister Oliver Igel, zugleich stv. Vorsitzender des Heimat-
vereins Köpenicks, während seiner Ansprache


Steinmetz Roland Riesenberg (rechts) zeigt Ralf Drescher den Fundort
der Schatulle


An dieser Stelle befand sich die Schatulle von der Grundsteinlegung


Das restaurierte Gefallenendenkmal im spätherbstlichen Wetter

 
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