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Ehrung Rudolf Rühl


Vor dem Gedenkstein am Südufer des Müggelsees gedachte der Heimatverein Köpenick Rudolf Rühl an seinem 100. Todestag. Erich Hobusch, Sachbuchautor aus Friedrichshagen, würdigte diesen verdienten Köpenicker Kommunalpolitiker. Anschließend traf sich die Runde im Lehrkabinett der Berliner Forsten am Teufelssee zum Glühweintrinken, das durch den stv. Vereinsvorsitzenden Ralf Drescher organisiert wurde. Ein weiterer Bildvortrag von Erich Hobusch zur Forstgeschichte rundete das gemütliche Beisammensein ab.

Rudolf Rühl (29.3.1842 – 19.12.1909) wurde 1879 Stadtverordneter, 1884 Stadtrat von Köpenick und als solcher Vorsitzender der Gemischten Kommission aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung für die Verwaltung des Köpenicker Stadtforstes. Viele der heute zugänglichen Forstwege gehen auf ihn zurück. Nach 20 Amtsjahren wurde er 1904 mit dem Ehrentitel "Stadtältester" geehrt. Zum 25. Dienstjubiläum im Januar 1909 trat er von seinem kommunalen Amt zurück. Er fand seine Grabstätte auf dem St. Laurentius-Friedhof in der Rudower Straße. 1913 setzte ihm die Stadt ein Denkmal mit einem Findling am Südufer des Müggelsees in der Nähe der heutigen Gaststätte "Müggelseeperle".


Mitglieder des Heimatvereins vor dem Gedenkstein für Rudolf Rühl, v.l.n.r.: Andreas Horn, Erich Hobusch,
Manfred Scheel, Stefan Förster, Harry Treptau, Dr. Kurt Wernicke, Oliver Igel, Otmar Gabriel

Die Gäste lauschen den Ausführungen von Erich Hobusch

Erich Hobusch (Mitte) erläutert Ralf Drescher (links) und Manfred Scheel (rechts) Details aus dem
Leben und Wirken Rudolf Rühls

Gedenkstein für Rudolf Rühl an seinem 100. Todestag



Ralf Drescher und Manfred Scheel (vorne im Bild) bereiten den Glühwein vor

Die Vereinsmitglieder Otmar Gabriel und Dr. Kurt Wernicke (Bildmitte) warten auf ihren Glühwein

Eine interessante Veranstaltung geht zu Ende - im Bild v.l.n.r.: Erich Hobusch, Christiane
Hartmann-Kraatz, Harry Treptau, Oliver Igel

Heimatverein Köpenick e.V. 2018
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