Ehrung Max Jacoby - Heimatverein Köpenick e.V.

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ehrung Dr. Max Jacoby


Der Todestag eines bedeutenden Friedrichshageners, Dr. Max Jacoby, jährte sich am 24. September 2012 zum 100. Mal. Jacoby, der 1845 in Arnswalde in der Neumark geboren wurde, hatte als junger Arzt am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teilgenommen, ehe er am 12. September 1877 in Friedrichshagen eine Arztpraxis eröffnete. In der Folgezeit erwarb er sich durch seine gesundheits- und sozialpolitische Arbeit große Verdienste. Er war zugleich Armen-, Schul- und Unfallarzt. Seine besondere Aufmerksamkeit galt der medizinischen Betreuung der Kinder. Als engagierter Förderer des Freibadens war er Mitbegründer der "Vereinigung des Freibadewesens am Müggelsee". Er beteiligte sich ebenso an der Einrichtung von Volksbibliotheken und der Anlegung des Kurparks Friedrichshagen wie an der Schaffung freiwilliger Rettungsstationen. Jacoby, Ritter des Roten Adlerordens und seit 1903 königlicher Sanitätsrat, Mitglied der Köpenicker Jüdischen Gemeinde, wohnte und praktizierte seit 1891 in der Friedrichstraße (heute Bölschestraße) 65. Die Gemeinde Friedrichshagen widmete ihm im Oktober 1913 ein von dem Friedrichshagener Bildhauer Fritz Richter-Elsner geschaffenes Denkmal im Kurpark, das 1934 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Seit 1958 erinnert ein Gedenkstein am Eingang des Kurparks an den verdienstvollen Arzt. Der Weg im Kurpark, im Volksmund als Dr.-Jacoby-Weg bekannt, wurde jedoch nie offiziell benannt.



Rolf Büttner, Harry Treptau, Stefan Förster, Otmar Gabriel und Aribert Giesche (v.l.n.r.) während der Ehrung
für Dr. Max Jacoby vor seinem Gedenkstein

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü